Reisetagebuch

Pilger-Wanderung

Bodensee – Externsteine
"Wiedereröffnung
des Weges der Einheit"

 

Start:  

QUELL DES HEILENS 88718 Meersburg-Daisendorf, Alpenblick 7

 
war am:

12.06.2010 Der Wanderungsstart war mit Beginn des Neumondes!

 
Route:

entllang der Lotgeraden von dem gleichschenkellichen Dreieck

Datei:Externsteine pano.jpg

Externsteine, - an dem oberen Punkt - dem Vater oder Feuerplatz

Gizeh Pyramiden - der Mutter

und den versunkenen Pyramiden vor den Kanaren.- dem Kind, das wiedergeboren wird.

 
     
Fr. 11.06.

Absage Mitwanderer

Zusage Fahrer für Samstag

letzte Vorbereitungen

Frederike und ich holen Maria im Steinwasser

   
Sa. 12.06.

Suppe gekocht

Rudolf holt uns ab

Vor der Feuerzeremonie erkläre ich den Anwesenden den Sinn und Zweck meiner Wanderung.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen machen wir noch einmal einen Rundgang durch den Garten des Quell des Heilens. Das Bodenseewasser holen wir in Nußdorf. Es wird genau so wie das Wasser von Maria im Stein von mir zu den Externsteinen getragen werden. Anschließend fahren wir zum Kloster Birnau.

Bei unserem Eintreffen findet gerade eine Trauung statt. Dies ist ein sehr gutes Symbol für die Pilgerwanderung. Denn ein Zweck dieser Wanderung ist, dass Weibliche mit dem Männlichen zu vereinen.

Der Weg führt uns nun über Schloss Salem nach Frickingen und Leustetten in den Elfengrund. Hier werden wir von Martin und den Elfen auf das herzlichste begrüßt und willkommen geheißen.

   
So 13.06.

Nach dem Frühstück und einem intensiven Austausch mit Martin geht die Pilgerwanderung weiter.

Leustetten Ort, Förenbühl, Steigen, Heiligenberg. In Heiligenberg gehen wir in den Sennhof. Kaum sind wir angekommen regnet es in Strömen. Dies ermöglicht mir ein ausgiebiges Gespräch mit Herrn Urban. Nach diesem regen Austausch habe ich etliches über die Geschichte Heiligenbergs erfahren.

Als es wieder trocken ist gehen wir in den Schlossinnenhof. Hier finden wir einen alten Feuerplatz und den Platz des alten Brunnens. Die Linde auf dem Vorplatz ist knapp 900 Jahre alt.

Weiter geht die Wanderung durch eine wunderschöne Lindenallee und einen herrlichen Wald nach Betenbrunn. In der hiesigen Wallfahrtskirche befindet sich ein Stein von einem vorkeltischen Ritualplatz.

Das letzte Stück des Weges für heute führt uns nach Wintersulgen.

   
Mo 14.06.

Nach einer kräftigenden Hafersuppe starteten wir um 9.30 Uhr. Der Weg führte uns über Oberboshasel Richtung Illmensee. Hier überquerten wir dei Wasserscheide Rhein-Donau. Plötzlich war das Wanderzeichen verschwunden. Trotzdem blieben wir auf diesem Weg. Unterwegs begegnete uns eine Marienstatue. Auch sahen wir immer wieder Elementarwesen.

Nach einer gemeinsamen Meditation marschierte ich zum ersten Mal alleine weiter.

Das nächste Etappenziel war Ruschweiler. Von hier aus ging es weiter über das Dorf Judetenberg, Egelreute und das Pfrungener Ried nach Ostrach.

Im Pfrungener Ried faszinierte mich besonders der Fünfeckweiher. Kurz hinter dem Ried überquerte ich die zweite (ehemalige) Grenze zwischen Baden und Hohenzollern.

Seit ca. 15.30 Uhr befinde ich mich nun in Hohenzollern, wo ich die letzten dreieinhalb Kilometer dieser Tagesetappe zurück lege.

 
Di 15.06.

Jetthofen, Wangen, links an Einhart vorbei nach Habsthal. Besuch Klosterkirche – Mittagspause – Rosna, Bruder-Klaus-Kapelle. In den Wald, kreuz und quer, davor fast nur Strasse, alles ohne Wanderzeichen und –weg. Krauchenwies, Josephslust, Sigmaringen, Kloster Hedingen, Marktplatz, Schloss, Jugendherberge.

 
Mi 16.06.

Sigmaringen Jugendherberge, Jungnau, Alb-Donauweg, zum ersten Mal auf den Jakobsweg, Veringendorf, Veringenstadt, Mittagspause im Regen, Hermatingen, Hettingen, Gammertingen. Kurz vor Gammertingen verlasse ich den Jakobsweg. Heute nur gekennzeichnete Wanderwege gelaufen. Gut!

 
Do 17.06. Bronnen, Mariaberg, Mägerkinger Lauchert-See, Mägerkingen - hier führte
den Weg viel durch den Wald. Trochtelfingen - Mittagspause - kreuz und quer ohne Wanderweg
nach Sonnenbühl Erpfingen, Undingen und Genkingen. Danach hoch zum Roßberg 869 m hoch. Hier übernachte ich.
 
Fr 18.06. Regen, Regen, ..., es geht trotzdem weiter. Zurück nach Genkingen, von da
zur Nebelhöhle. Pause - aufwärmen - weiter nach Unterhausen. Pfullingen, Achalm und nach
Reutlingen. Ab Unterhausen ist der Wettergott gnädig. Es kommt sogar noch die Sonne. In Reutlingen
treffe ich noch ein Autocorso an. Die Serben feiern Ihren Sieg über Deutschland.

 
Sa 19.06.

Reutlingen. Mit dem Bus nach Gniebel gefahren. Von hier aus zu Fuß nach Waldorf gelaufen. Ab Waldorf geht es 7 km lang durch den Schönbuchwald nach Waldenbuch. Unterwegs treffe ich neueste Technik neben alten spirituellen Plätzen: Funkturm neben Informationsfeuer- und Versammlungsplatz. Danach geht es weiter durch das Siebenmühlental nach Leinfelden. Von hier aus mit der S-Bahn nach Stuttgart-Vaihingen. Von hier aus wandere ich zu Fuß nach Stuttgart-Kaltental, zu einer der ersten Jugendfarmen Deutschlands. Überraschenderweise konnte ich noch bei der Abschlußaufführung der Zirkus- und Theatergruppe, an der meine Frau teilgenommen hat, zuschauen.

 
So 20.06 In Kaltental habe ich das Elsental erkundet. Danach bin ich über den geologischen Pfad zum Stuttgarter Waldfriedhof gewandert. Hier bin ich übergewechselt auf den Blaustrümpflerweg. Dieser führte mich weiter durch den Wald bis nach Stuttgart-Heslach. Obwohl die ganze Strecke durch den Wald verlief, war immer Autolärm zu hören. Mit S- und U-Bahn fuhr ich bis nach Ludwigsburg. Von hier aus wanderte ich nach Eglosheim, wo ich bei einer Freundin übernachten konnte. Abends besuchten wir zusammen den Nachteulengottesdienst in der Friedenskirche in Ludwigsburg.
   
Mo 21.06 Ruhetag in Ludwigsburg. Mittags mache ich einen Spaziergang durch Eglosheim bis ins Breuningerland. Auf den Rückweg kam ich an den Hohenasberg vorbei. Abends machen wir beide noch einen Ausflug zum Hohensaberg. Die Tafeln des Hohenasberg bestätigen meine Vermutung, daß sich auf diesem Berg ehemals eine Keltensiedlung befand.
   
Di 22.06 Von Eglosheim laufe ich in den Monrepos-Park. Von hier aus geht es über den Planetenweg zuerst Richtung Ludwigsburg, dann am Favoritenpark vorbei nach Hoheneck. Hier hinunter zum Neckar. Nun laufe ich entlang des Neckars nach Marbach, die Schillerstadt. Nach einem Stadtrundgang gehe ich durch die Felder nach Steinheim-Murr. Nach einer Pause geht es weiter nach Sinzenburg. Dieser Weg geht glücklicherweise die ganze Zeit durch den Wald.
   
Mi 23.06 Von Sinzenburg laufe ich über Feldwege und Strassen zur Burg Lichtenberg. Danach geht es nach Oberstenfeld, wo ich der Peterskirche einen Besuch abstatte. Weiter geht es über Feldwege nach Beilstein. Hier besuche den Langhans, eine Burgruine. Anschließend laufe ich zum Fronntenberg, wo ich eine wunderbare Aussicht geniesse. Ab in den Wald zum Annasee. Dort habe ich eine interessante Begegnung mit zwei älteren Menschen. Der Wald begleitet mich noch ein Stück meines Weges. Nach einer Kaffeepause in Happenbach geht es weiter durch den Wald nach Lehrensteinfeld. Ab dann 6 km im Wald in der Nähe der A 81 gelaufen bis nach Weinsberg-Grantschen. Hier übernachte ich im Yogaraum Freiraum.
   
Do 24.06. Von Grantschen durch die Weinberge und später durch den Wald nach Eberstadt gewandert. Von hier weiter nach Lennach. Nach einem Gespräch mit einem Bauern ging es wieder durch den Wald nach Dahenfeld, wo es sehr angenehm war zu laufen und ich zwei Rehe sah. Nach einer kurzen Visite in der Kirche führte ich ein Gespräch mit dem ehemaligen Pfarrer. Durch Felder und Wiesen wanderte ich nun zum Beurebacher Hof, dann weiter nach Dagmainkocher. Unachtsamkeit wird bestraft: so musste ich eine Ehrenrunde laufen, da hier keine Brücke über den Kocher führte. Zurück ging es an der Kocher nach Neuenstadt. Von hier aus ging es weiter nach Stein am Kocher. Dann nächste Problem stand an: keine Übernachtungsmöglichkeit und keine Busse. Per Daumen erreichte ich Siglingen. An der Jagst entlang lief ich erneut den Jakobsweg bis Möckmühl. Endlich:hier fand ich eine Pension.
   
Fr 25.06. Von Möckmühl geht es an der Seckach entlang nach Roigheim über Teerwege nach Adelsheim. Bis hierher befand ich mich weiterhin auf dem Jakobsweg. Nach einer kurzen Rast und einem Treffen mit zwei anderen Wanderern lief ich weiter Richtung Seckach bis nach Zimmern. Hier wurde ich angesprochen, ob ich keine Lust hätte in einem Heuhotel zu übernachten. Ich stimmte zu. Danach machte ich noch einen Ortsrundgang.
   
Sa 26.06. Tag der Mondfinsternis. Ruhepause und Meditation in der Andreaskirche in Zimmern sind angesagt. Hier verbringe ich die gut 5 1/2 h der Mondfinsternis singend, betend und lesend. Danach mache ich noch einen Spaziergang in der Umgebung des Dorfes. In den Dorffluren sehe ich sehr viele Kruzifxe und Marienstatuen.
   
So 27.06.

Nach einem ausgiebgigen Frückstück wandere ich weiterhin an der Seckach entlang durch Seckach bis nach Boigheim. Seit längerer Zeit werde ich wieder einmal ein längeres Stück begleitet: eine Spaziergängerin wandert 1 1/2 h mit mir. Die Temperaturen steigen beständig. Ab Buchen laufe den Radweg an der B 27. Dies strengt mich sehr an. Später kann ich auf eine kleine Landstrasse überwechseln, was etwas angenhmer ist, da weniger Autoverkehr verhanden ist. In Walldürn komme ich bei der Suche nach der Jugendherberge an der Basilika vorbei. Pünktlich zum Beginn des Fußballspieles Deutschland gegen England komme ich hier an und schaue es mir an. Abends findet hier der Abschlussgottesdienst einer vierwöchigen Wallfahrt statt.

   
Mo 28.06. Über einen Verbindungsweg im Wald wandere ich ein Stück des Limesweges. Über Neusaß geht es bergabwärts nach Reinhardsachsen. Weiter geht´s durch den Wald. 7,7 km vor Miltenberg stoße ich auf den fränkischen Marienweg. Kurz vor Wenschdorf wechsle ich zum ersten Mal die Ländergrenzen: Nun wandere ich in Bayern. Von hier aus laufe ich durch den Wald bis nach Miltenberg. Nach einer Kaffeepause setze ich den Weg fort bis nach Burgstädt.
   
Di 29.06. In Burgstädt zur Kirche gelaufen. Von hier fahre ich mit dem Bus nach Wertheim a. Main. Nun geht es zu Fuß weiter nach Kreuzwertheim. Im Rathaus hoe ich mir einen Wandertip. Der Radweg führt über den Berg vorwiegend durch den Wald. Unterwegs komme ich an Hallstätter Gräber (spätere Steingräber) vorbei. Nach dem schönen Waldweg musste ich auf Teerstraßen nach Trennfelden weitergehen - mir lief der Schweiß aus allen Poren! Hier machte ich Rasr in einem Gasthaus. Der Wirt gab mir einen Tip für die weitere Strecke. So konnte ich Schattenwege, links des Maines, bis Marktheidenfeld gehen. Unterwegs traf ich wieder auf den fränkischen Marienweg. Quartier nahm ich in Rothenfels.
   
Mi 30.06. Von Rothenfels bis nach Neuenstadt den Main entlang gewandert. Hier habe ich ein Kloster besichtigt, in dessen Klostermauern einstmals eines der ältesten Klöster Deutschland stand. Weiter am Main über Rodenbach nach Lohr. Ab jetzt bis Steinbach ging es rechts am Main entlang. Nach Gemünden kam ich per Anhalter. Von hier aus lief ich das Schondratal über Schonau und Wolfsmünster nach Gräfendorf.
   
Do 01.07. Gräfendorf an der Schondra entlang ca. 11 km durch den Wald nach Heiligkreuz gewandert. Heiligkreuz war eine alte Keltensiedlung und später ein Treff- und Rastplatz für Mönche. Nach einem Gespräch in der Kirche über die Geschichte des Ortes ging es weiter durch den Wald an der Schondra entlang. Später mißtraute ich der Beschilderung und verlief mich dadurch. Nach einer Stunde umherwandern fand ich doch wieder aus dem Wald heraus. Jetzt ging es weiter Richtung Tagesziel: über Modlos nach Dreistelzberg.
   
Fr 02.07. Auf dem Dreistelzberg befand sich zur Keltenzeit ebenfalls eine Siedlung mir Ritualplätzen. Von hier aus wanderte ich nach Bad Brückenau. Auf dem Weg dorthin besuchte ich eine Marienkapelle. Nun ging es wieder einmal auf dem fränkischen Marienweg bei glühender Hitze weiter nach Volkers. Unterwegs treffe ich den Herrgottsschnitzer von Volkers. Von ihm erfahre ich interessante geschichliche Details über diesen Landstrich. Außerdem noch einen Tip für die nächste Übernachtungsmöglichkeit. Da es weiterhin sehr heiß ist, nehme ich diese Übernachtungsmöglichkeit im nächsten Ort, Speicherz, gerne an.
   
Sa 03.07. In Speicherz wähle ich sofort den Wanderweg Richtung Kothen. Vorbei an der Pilsterquelle über die Wasserscheide Rheinweser, 460 m hoch, geht es zur Großen Haube, 658 m ÜNN. Hier habe ich eine gute Aussicht über die ganze Umgebung. Der weitere Weg führt mich zuerst Richtung Motten, dann nach Uttrichshausen. In Uttrichshausen muss ich herausfinden, wie zur Autobahnraststätte komme. Hier treffe ich später meine Frau und meine Tochter. Gemeinsam fahren wir zu Freunden nach Dirlos bei Fulda. Hier können wir gemeinsam übernachten.
   
So 04.07. Am nächsten Morgen laufen wir nach Loheland, der ehemaligen Gymnastikausbildungsstätte meiner Frau, ebenso einer der ältesten Demeter-Gärtnereien Deutschlands. Hier haben wir ein interessantes Gespräch mit dem dortigen Steinbildhauer. Nachmittags fahren wir nach Fulda, besichtigen dort den Dom und die Michaelskirche aus der Karolinerzeit, zweitälteste Kirche aus dieser Epoche. Am späten Nachmittag besuchen wir noch eine Freundin meiner Frau, mit der wir auch ein sehr interessantes Gespräch hatten.
   
Mo 05.07. Von Fulda Hbf Richtung Petersberg gelaufen. Unterwegs Pause in einer Fatima-Kapelle. Rauschenberg rechts liegen gelassen. Hinunter zum Haunetal. Über Steinau zum Haunetal-Stausee gewandert. Vorwiegend sehr schöne Waldwege bis Rüskers. Ab hier wieder Straße bis Hünfeld Bhf. Petra, Frederike und ich verabschiedeten uns. Nach einem Einkauf nahm ich Quartier im Bonifatiuskloster.
   
Di 06.07. Vom Kloster ging es durch die Haselfreizeitanlagen entlang des Haselsees nach Großenbach. Nach einem kurzen Gespräch entschied ich mich über Kirchhasel nach Stensdorf zu wandern. Ich lief entlang der Strasse. Von hier aus ging es durch den Wald Richtung Großenstaft, das ich später rechts liegen ließ, um nach Leibolz zu kommen. Weiter lief ich nach Eiterfeld. Am Ende des Ortes entschied ich mich, mit dem Bus weiterzufahren. Der Bus brachte mich nach Bad Hersfeld. Nach kurzer Überlegung entschied ich mich noch weiterzugehen. Mein Weg führte mich Richtung Frauenberg. Hier traf ich auf ca. 60 andere Pilgerer (sie pilgerten vonNordhessen nach Eichsfeld / www.kloster-germirod.de). Ich wurde zum Abendessen, Übernachten und Frühstücken eingeladen. Im ev. Jugend- und Bildungszentrum auf dem Frauenberg konnte ich den anwesenden Pilgeren meine Pilgeridee vorstellen. Nach gemeinsamen Gebeten und Essen ging ich schlafen..
   
Mi 07.07. Nach dem gemeinsamen Morgengottesdienst begab ich mich wieder auf meinen Weg. Dieser führte mich zuerst zur Spitze des Frauenberges. Von hier aus ging es weiter zur Stellerskuppe, ehemaliger Kultplatz und später Aussichtsturm. Weiter ging es durch den Wald bis zum Eisenberg. Hier fand ich alte Hügelgräber vor. Kurz vor dem Gipfel erfrischte ich mich an der Christinenquelle. Das Hotel und das Knüllgebirgsvereinsheim waren verwaist. So musste ich weiterwandern. Mein Weg führte mich nach Grebenhagen. Die empfohlene Gastwirtschaft war überbelegt. Die Wirtin empfahl mir eine Christliche Bildungsstätte auf dem Knüllköpfchen. Nach einem Telefonat war klar, das es dort noch Platz gab. Und es ging weiter  über Schwarzenborn, vorbei am Truppenübungsplatz der Bundeswehr, zu der angegeben Stätte.
   
Do 08.07. Auf dem Knüllköpfchen habe ich ein Gespräch mit Paul, ein Leiter der baptistischen Jugendgruppe und später mit dem Hausvater. Ich beginne meine Wanderung erst gegen 12 Uhr. Über Wanderwege gelange ich zum Silberberg. Weiter geht es Richtung Knüllwaldwildpark. Ich  verliere die Wegmarkierungen. Komme bei Steinsdorf aus dem Wald heraus. Am Strassenrand entlang laufe ich bei glühender Hitze über Rodenau bis nach Homberg/Efze. Hier habe ich Quartier im lutherischen Jugendgästehaus. Vor der Nachtruhe mache ich noch einen Stadtrundgang und esse zu Abend.
   
Fr 09.07. Das Frühstück nehme ich gemeinsam mit den 5 Pilgerinnen, die ebenfalls im Jugendgästehaus zu Gast waren, ein. Um halb 8 mache ich mich auf den Jakobs- und Elisabethenenweg Richtung Felsenberg. Nachdem ich den ersten Berg bei gefühlten 30 Grad erklommen habe, verliere ich wieder die Markierungen. Nachdem ich mich umgeschaut habe, orientiere ich mich um und gehe auf den ursprünglich gedachten Weg Richtung Fritzlar zurück. Über Rockhausen/Falkenberg und Hebel gelange ich nach Wabern. Von hieraus bis kurz nach Fritzlar werde ich mitgenommen. In Fritzlar hätte ich gerne den Dom besichtigt. Doch leider ist er wegen Bauarbeiten geschlossen. Weiter geht es über Geismar nach Züschen zum Steinkammergrab (ca. 6000 Jahr alt). Danach trampe ich bis nach Naumburg. Hier werde ich eingeladen in einer Kirche Rast zu machen und bei einem gemeinsamen Singen mitzumachen. Anschließend fährt mich eine der teilnehmenden Sängerinnen nach Balhorn. Hier verbringe ich die Nacht bei der Familie einer alten Freundin meiner Frau.
   
Sa 10.07. Von unserer Freundin lief ich über eine Allee nach Martinhagen. Hier besuchte ich die Kirche. Im Gespräch mit dem Küster erfuhr ich interessante Details. Anschließend ging es über die Straße - Sauna pur! -  weiter nach Ehlen/Habichtswald. Hier erfrischte ich mich, um auf dem Radweg nach Dörnberg zu kommen. Nach einer kurzen Pause vor der Kirche ging es hoch zum Dörnberg. Der Dörnberg ist ein Grenzberg des äußeren Kreises  um die Externsteine (Radius: 63 km). Je höher ich komme, um so näher fühle ich mich dem Himmel. Oben angekommen, erkunde ich das Plateau. Später sehe ich eine Luftaufnahme des Berges und kann Vergleiche ziehen. Sofort kommt mir Macho Picho in den Sinn, der heilige Berg der Inkas. Weiter geht es über die Helfensteine zum Zentrum Helfensteine. Hier verbringe ich die folgende Nacht.
   
So 11.07. Früh am Morgen mache ich einen Rundgang um das Zentrum Helfenstein. Nach dem Frühstück geht die Wanderung vorbei an der Wichtelkirche, fast rund um den Dörnberg. Danach geht es nach Fürstenwald. In einem Kneippbad kann ich meine Füße und Arme abkühlen. Das tut gut! Nach der Pause gehe ich über Ehrsten nach Meinpressen. Von hier aus weiter nach Westuffeln und Obermeiser. Hier werde ich von Ulrike abgeholt. Abends fahren wir noch zum Desenberg, den wir gemeinsam besteigen. Aufwärts gehen wir den geraden Weg, abwärts laufen wir spiralförmig - was für ein Unterschied.
   
Mo 12.07. In Warburg wähle ich den direkten Weg zur Diemel. Hier führt mich der Rad- und Wanderweg bis nach Ossendorf. Ich spüre, das ich meinem Ziel näher komme. So wähle ich die Strasse nach Noerde. Wieder einmal spüre ich den sehr heißen Sommer! Die Kirche im Ort bringt Abkühlung und neue Erkenntnisse. Danach wähle ich einen Weg ohne Kennzeichnung durch den Wald. Auf dem Bergrücken des Waldes standen früher die Phäle (Pfähle). Nach dem Abstieg vom Bergrücken entdecke ich bei Rimbeck das Rimbecker Steinbeck (gleiches Alter wie das Züschener Grab und auf der gleichen Nord-Süd-Achse). Weiter führt mich mein Weg bis nach Scherfede. Hier komme ich zum Zionsberg. Außer einem Kreuz und einem Chartre-Labyrinth finde ich hier noch ein ev. Kloster. Hier werde ich mit dem Ausspruch von Jesus konfrontiert: "Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt...". Beim Weitermarsch komme ich in ein starkes Gewitter. Nach einem kurzen Irrweg geht es über Boneburg bis nach Willebadessen.
   
Di 13.07. In Willebadessen Klosterkirche besucht. Über den Bahnhof in den Wald Richtung Kleinenberg gewandert. Felsen türmen sich vor mir auf. Ca. 500 m vom Fernsehturm entfernt war früher der Feuerplatz. Hier habe ich den Inneren Kreis (D:63 km) erreicht. Von nun an geht es weiter auf den Eggewanderweg. Vorbei an Neuenherse bis Herbram-Wald, wo ich Quartier beziehe.
   
Mi 14.07. Weiter geht es auf dem Eggeweg, hauptsächlich durch den Wald. Bei Bad Driburg besuche ich die Iburg. Hier stand vermutlich eine Irmisaul (eine germanische Relique). Der gut ausgeschilderte Eggeweg führt mich über verschiedene Schutzhütten und Berge bis nach Versmold zum Naturfreundehaus in der Schnat. Hier übernachte ich.
   
Do 15.07.

Entscheide mich im NF-Haus eine weitere Nacht zu verbringen. Morgens wandere ich rund um und über den preussischen und lippischen Velmerstot. Nach der Mittagspause mache ich einen Spaziergang zum Labyrinth.

Dieses spricht mich sehr an.

   
Fr 16.07.

Nach dem Frühstück geht es los zur letzten Wanderetappe! Durchs Silberbachtal und anschließend über zwei kleinere Bergrücken bis kurz vor Horn und dann noch über den letzten Berg zu den Externsteinen. Geschafft!! Kurz nach dem ich angekommen bin kommt ein Hochzeitspaar an!! - Welche Fügung. Später stossen meine Frau Petra und Tochter Frederike zu mir.  Gemeinsam erkunden wir die Umgebung. Unser Quatier haben wir bei Yoga Vidia.

   

Sa 17.07.

+So 18.07.

35.Tagesetappe - Abschluss

Externsteine

Sa. 17.7.10: Abschlusszeremonie

Treffpunkt 18 Uhr, Eingangshäuschen am Hauptfelsen

 

Um 12 Uhr 30 kommen Katharina und ihr Sohn Simon in Horn mit dem Zug an. Gemeinsam geht es wieder zu den Externsteinen. Hier machen wir den Platz für die abendliche Zermonie ausfindig und plücken Heidelbeeren. Um 17 Uhr kommen noch Diane und Joel. Nach einer Runde um die Steine geht es zu dem Zeromonienplatz. Mittags kam noch mal ein Hochzeitspaar zum Fototermin!! So hat sich das Motto der Pilgerwanderung "Weg der Einheit" also mehrfach bestätigt! Das Bodenseewasser wird nun den Externsteine gegeben!! Die Nacht verbringen wir in der Nähe der Felsen. Nach einem ausgiebigen Frühstück werden die Felsen noch ein vorerst letztes Mal besucht. Gegen 14 Uhr machen wir uns bereit für die Rückreise!

Was für ein Erlebnis!!

   
Fr 06.08. Anreise über Kasel - Herkulesdenkmal - Ein Symbol der Macht! - zu Freunden nach Balhorn - Austausch über Erfahrungen, danach Übernachtung.
   
Sa 07.08. Nach dem Frühstück brechen Katharina und ich auf zum Dörnberg. Nach einer ausgiebigen geomantischen Begehung des Zentrums Helfensteine, brechen wir auf zum Hohlestein. Unsere Kletterkünste sind noch ausreichend zum Auf- + Abstieg. Nach einer Rast wandern wir zum Dörnberg. Dieser wird von uns genau untersucht. Bevor wir zum Zentrum zurück kehren, machen wir noch einmal Rast, dabei betrachten wir selbiges aus der Distanz. Katharina wird abgeholt.  Ich erkläre der Besitzerfamilie meine Beobachtungen und Erkenntnisse. Anschließend gehe ich schlafen.
   
So 08.08. Nach dem Aufwachen und duschen, marschiere ich noch einmal zu den Helfensteine. Hier nehme ich wieder die Umgebung - Hohlestein, Dörnberg, Wichtelkirche, Kleiner Dörnberg, und das Zentrum Helfensteine wahr! Bei meinem Abschlußgespräch erlebe ich eine herbe ENT-TÄUSCHUNG, die mich so perplex macht, dass es mir unmöglich war darauf zu reagieren! Meine Heimfahrt führt mich über Eschenbach nach Hohenfels.
   

 

Ausflug nach Chatres

   
Mi. 20.06.12 18.30 Uhr - Abfahrt von Hohenfels. Gemeinsam fahren wir nach Basel. Übernachtung im Atelier von zwei Künstlern.
Do. 21.06.12

04.30 Uhr - Abfahrt von Basel. Ankunft in Chatres um 11.45 Uhr. Wir beziehen die Ferienwohnung. Um 12.15 Uhr machten wir uns aus den Weg zur Kathedrale Notre Dame de Chatre. Gemeinsam erkundeten wir die Kathedrale. Laut Literatur soll heute um 12.45 die Sonne, durch ein Loch in einem Fenster scheinen und dann über eine weisse Platte mit einem goldenen Knauf laufen. Fehlanzeige. Nun so sind wir eine Stunde später wieder vor Ort.

Tatsächlich jetzt ist Sie da, die Sonne. Sie startet außerhalb der Platte. Kurz vor dem goldenen Knauf verdeckt eine Wolke den Himmel. Dieser reisst zwar nochmal auf, jedoch nur für Sekunden. So bekommen wir nicht mit ob die Sonne noch wirklich über die Platte gelaufen wäre. Wir vermuten nicht, den die angegebene Zeit war eigentlich vorbei. D.h. für mich die Erdachse hat sich schon um 2 bis 3 Grad verschoben.

Wir gehen zurück zum Quatier, machen uns Essen. Nach einer  Ruhepause erkunden wir nochmals die Kathedrale.

Fr.2206.12

Freitags ist das Labyrinth geöffnet. Wir sind bereits um 7.30 Uhr an der Kathedrale. Tatsächlich finden wir eine Gruppe mit der wir um 8 Uhr rein dürfen. Bei Fackellicht geht es durch den unteren Teil der Kathedrale. Als die ersten Sonnenstahlen durch die Fenster durchblitzen, ist das eine wunderbare Stimmung.

Anschließend dürfen wir mit der Gruppe ins Labyrinth. Eine wunderbare Erfahrung. Ich bin um 9 Uhr gleich nochmals rein, doch da kammen die Maßen und es war sehr unruhig. Etliche Menschen haben überhaupt keine Achtung.

Einen Großteil des Tages haben wir wieder in der Kathedrale verbracht.

                                   Jesus mit dem Buch der Liebe und einigen Jüngern.

Sa. 23.06.12

Erneut sind wir früh an der Kathedrale. Diesesmal kommen wir um 8.30 Uhr rein. Wie gestern durch den unteren Teil. Hier halten wir uns heute länger auf. Auch hier gibt es einige kraftvole Plätze. Anschließend ein weiterer Rundgang durch den oberen Teil der KLathedrale. Leider ist das Fenster von Maria Magdalena nur von

  der Seite aus  zu betrachten.

Heute ist Markt in Chatres. Wir kaufen unser heutiges Essen, kochen und machen Mittagspause. Anschließend

gehts noch einmal zur Kathedrale.

Des Mittags fand ein Stadtlauf statt. Wir konnten den Läufern vom Fenster aus zujubeln.

Abends wurde die Kathedrale noch beleuchtet und es gab ein Feuerwerk.

So.24.06.12 Heimfahrt. Wir beschließen bei der Heimfahrt noch nach Dornach in der Schweiz zu fahren. Hier besichtigen wir das Göetheanum. Auch ein schöner, kraftvoller Bau. doch ganz andere Energie. Nachmittags um 16 Uhr kommen wir wohlbehalten in Hohenfels an.